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Say yes to adventure

Hochschulleben
Menschen im Fokus

Raus aus der comfort zone und rein ins Abenteuer!

Ein Studium ermöglicht dir ganz neue Freiheitsgrade und die solltest du definitiv nutzen: Unbekanntes Terrain erschließen, neue Leute kennenlernen und deinen eigenen Horizont erweitern. Was bietet sich dafür besser an, als ein Aufenthalt im Ausland?

 

Die Bandbreite ist groß: Ein Auslandssemester in den USA, ein Praktikum in Kenia oder Studienprojekte in der Ukraine. Genügend Möglichkeiten, um über den Tellerrand zu blicken, wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln und Kontakte in der ganzen Welt zu knüpfen. The world is yours!

Den Globus bereits ein kleines Stück mehr erkundet hat auch Theresa. Für ein sechswöchiges Praktikum innerhalb ihres Studiums der Rehabilitationspsychologie zog es sie in den Osten Afrikas, nach Kenia.In Nairobi unterstütze sie die Hilfsorganisation „Faraja Cancer Support“. Dort erhielt sie in der Psychoonkologie tiefe Einblicke in die psychologische Betreuung von Krebspatienten. Einmal in der Woche führte Theresa Workshops mit krebserkrankten Kindern und Teenagern im örtlichen Krankenhaus durch: Kunstprojekte, Selbsthilfegruppen, Musik- und Tanztherapie. Das festangestellte Personal warnte sie nicht nur einmal, nicht enttäuscht zu sein, sollten die Kinder keine Bereitschaft zeigen. Doch das Gegenteil trat ein, Theresa wurde offen empfangen und ist auf viel Motivation und Ausdauer gestoßen. „Ich fand es beeindruckend, welchen Kampfgeist und welche Stärke sie an den Tag gelegt haben, trotz der Schmerzen.“

 

Theresa ist es gelungen, einen Zugang zu den Kids zu bekommen und Vertrauen aufzubauen. Eine Aufgabe, die mit Blick auf die Einzelschicksale sicher nicht einfach war. Zu einem Mädchen baute Theresa eine besonders starke Verbindung auf: „Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir am Ende meines Aufenthaltes herumalberten, dass ich sie im Koffer mitnehmen würde. Nur ein halbes Jahr später erhielt ich die traurige Nachricht, dass sie verstorben ist. Das hat mich sehr bewegt und noch lange Zeit beschäftigt. Aber auch solche Erfahrungen gehören eben zu meinem Aufenthalt in Nairobi und prägen mich, weil ich gesehen habe, wie stark diese kleinen Menschen gekämpft haben und es auch heute noch tun.“

 

Das ist wohl auch Kern dessen, was es bedeutet, wenn man Neuland betritt und über sich hinauswächst. In viele unbekannte, schöne und auch traurige Situationen wurde sie hineingeworfen. Das Praktikum war für Theresa eine völlig neue Herausforderung, aber zugleich verbindet sie damit einen besonderen Wert. Es geht darum, sich neu kennenzulernen und Erfahrungen zu machen, die man sonst nicht gemacht hätte. Es sind nicht nur die unbekannten Orte, die nach einer Reise oder einem längeren Auslandsaufenthalt im Gedächtnis bleiben, vielmehr sind es Erlebnisse, die nachhaltig verändern und uns prägen. Kenia zeigte Theresa, mit welcher Herzlichkeit die Menschen dort miteinander umgehen. „Das hat mir vor Augen geführt, das Leben mehr zu genießen, mehr zu reflektieren und auch, sich selbst nicht immer zu ernst zu nehmen.“ Das nimmt man Theresa wirklich ab. Denn mit einem Lachen verrät sie, dass sie erst in Nairobi begriffen hat, nicht tanzen zu können. Neben der „atemraubenden Natur“ à la König der Löwen (wie Theresa begeistert feststellte), sind Tanz und Musik typisch für das Land und ein wichtiger Baustein der Kultur und des alltäglichen Lebens.

  • Neben Englisch und vielen weiteren Stammessprachen spricht man in Kenia Kiswahili:

  • Warum Theresa unbedingt zu einem Auslandsaufenthalt rät:

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